Stalking

StalkerInnen lauern anderen Menschen über längere Zeit, oft jahrelang auf. Sie stellen ihren Opfern nach, belästigen sie und steigern das „Jagen“, bis sogar klare Strafrechtsnormen verletzt werden.

 

Im Gegensatz zum Prominentenstalking finden viele Stalkingfälle quasi "im Stillen" statt. Oft wird anfangs ein Stalkingverhalten kaum als solches erkannt oder wenig ernst genommen. Vieles wird als gegeben hingenommen:

Telefonterror, unerwünschte Liebeserklärungen, Beleidigungen und Verleumdungen, bedrohliche oder zweideutige Nachrichten auf Handys, das Auflauern oder Verfolgen vor dem Büro, vor der Wohnung oder bei Freizeitbeschäftigungen, das Hinterlassen von Botschaften an der Haustür, am Auto etc.

Realistisch gesehen bewegt sich der Stalker aber mit seinem Verhalten oft nicht mehr am Rande der Legalität; stattdessen können klare Straftatbestände vorliegen. Zu denken ist an konkrete

  • Drohungen
  • Sachbeschädigungen
  • Wohnungseinbrüchen
  • Ausübung körperlicher Gewalt bzw. körperlichen Angriffen auf das Opfer oder deren Angehörige

Das Anfangs zunächst nur als "lästig" erlebte Stalking kann im Laufe der Zeit in Straftaten gegen Leib und Leben münden.

 

Siehe auch: Fallmanagement