Adressaten der Gewalt

Viele Drohungs- und Gewaltaktionen beziehen sich auf Konflikte

  • im sozialen Nahraum (z.B. Partnerschaft, Freunde, Nachbarn)
  • am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz (working-place-violence)
  • mit öffentlichen Organen (z.B. Behörden mit Kontrollauftrag, Zivil- und Strafgerichte etc.)
  • mit Menschen und Berufsgruppen, die die Erwartung nach Hilfe nicht erfüllten oder negative Botschaften überbrachten (z.B. Ärzte, Anwälte, Vormünder etc.)
  • u.v.a.m.

Seit einigen Jahren nimmt auch die sogenannte "gruppenbezogene Gewalt" zu; darunter zu verstehen sind Drohungen und Gewaltaktionen, die sich in sogenannten "Hate Crimes" gegen marginalisierte Gruppen richten: Andersgläubige wie Juden, Muslime; Andersgeschlechtliche wie Schwule, Lesben, Transgender; Sozial Schwache, Flüchtlinge und Asylsuchende. Das Nicht-Wissen(-Wollen) über das Fremde begünstigt den Hass gegen die Fremden. Die Schwächung des Solidaritätsgedankens befördert die soziale Ausgrenzung - und die Gewalt.