Gewalt am Arbeitsplatz

Drohungen und Gewalt gegen Angehörige von Institutionen, Unternehmen und Vereinen gehen häufig von einem gekränkten "Kunden" oder auch einem aktuellen oder früheren Mitarbeiter aus. Dessen subjektiv erlebte persönliche und soziale Konfliktlage wird für all jene gefährlich, die er für sein Belastungen verantwortlich macht.

 

Institutionen oder (Ausbildungs-)Betriebe sollten zur risikorelevanten Frage, ob ein Gefährdung von aktuellen oder früheren Kunden und Mitarbeitern ausgeht,  in vereinbarten Zeitabständen "über die Bücher gehen".

Viele betriebliche, personale und strukturelle Entscheidungen haben konkrete Auswirkungen auf Mitarbeiter. Ist jemand von Degradierung oder Kündigung bedroht, kann dies als sehr kränkend und bedrohlich erlebt werden und negative Emotionen wie Wut, Hass und Rache mobilisieren. Oft kann in der Praxis der Kontakt mit der problematischen Person nicht einfach abgebrochen werden, weil z.B. ein Vertragsverhältnis die Konfliktparteien aneinander bindet. Derartige Umstände bilden eine Grundlage für das Risiko von "workplace violence", welches in einem geeigneten innerbetrieblichen Gremium überprüft und regelmässig eingebracht werden kann.

Womöglich zeigt sich dann z.B. die Notwendigkeit, unabgeschlossene Konflikte ("unfinished business") ernst zu nehmen und den weiteren Umgang damit zu klären.

Zur Abwendung von Gefahren und zur Suche nach einem deeskalierenden Ausgweg bedarf es vielfach einer Aussenperspektive und fachlicher externer Unterstützung.

 

Unser Angebot richtet sich deshalb Unternehmen und Behörden , die sowohl mit akuten oder gefährlich erscheinenden Konfliktlagen mit Kunden oder Mitarbeitern zu tun haben, als auch an der Erstellung eines umfassenden Konzepts für Bedrohungs- und Gefährdungsmanagement interessiert sind.