Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich freue mich, dass Sie meine Webseite besuchen. Leider dürfte der Hintergrund, eine solche Seite zu studieren, meist ein unliebsames, fragwürdiges oder bedrohliches Ereignis sein, mit dem Sie mittelbar oder unmittelbar konfrontiert sind. Diese lösen in der Regel Bedrohungsgefühle, Schutzbedürfnisse und die Suche nach Hilfe aus.

Im nachfolgenden Überblick erkennen Sie vielleicht recht schnell, zu welcher Frage- und Problemstellung sie Unterstützung wünschen. Später können Sie das jeweilige Stichwort bzw. das Angebot meiner Praxis noch differenzierter in der Navigation nachlesen.

 

Erste Hinweise zu zentralen Problemstellungen hinter einem Konflikt- und Bedrohungsmanagement:

 

Konflikt- und Bedrohungsmanagement

 

Das Management von gefährlichen Konflikten, Eskalationen und Bedrohungslagen ist geprägt von der Bündelung von Fachwissen, interprofessionelle Vernetzung sowie Klarheit in Verantwortlichkeiten. Hierzu trägt das Praxisangebot des Kriminologen Dr. phil. Karl Weilbach einen wesentliche Beitrag bei.

 

Differenzierung von Problemstellungen

 

Ausgangspunkt für gewaltnahe Situationen sind in der Regel zwischenmenschliche Konflikte. Die Entstehung von bedrohlichen und gefährlichen Situationen und Ereignissen hängt von vielen Faktoren ab.

Zur kriteriengeleiteten Vorgehensweisen bei den nachfolgend genannten Problemstellungen gehören Riskassessments,  Kontrollbemühungen, Casemanagement und Coaching.

 

- Konflikte

Die meisten Menschen geraten in zwischenmenschlichen Konfliktsituationen oder bei eigenen Versagens- und Verlusterfahrungen in Krisen. Von manchen Betroffenen wiederum werden als Reaktion hierauf gewaltnahe "Lösungen" erwogen. Diese Umstände aber rufen zu Schutzmassnahmen auf.

- Drohungen

Drohungen lösen Ängste aus. Sie werden heute ernster genommen und zunehmend auch als ein Problem der öffentlichen Ordnung erkannt. Es braucht deshalb eine eingehende Abklärung, um die Risikorelevanz einer Drohung feststellen zu können.

- Gewalt und Verletzungsmacht

Zielgerichtete Gewalt ist Verletzungsmacht. Der Täter ist der Verletzungsmächtige, der in seinem Akt des Verletzens die Verletzungsoffenheit eines anderen Menschen vor Augen führt. Die Gewalt muss aufgehalten werden.

- Adressaten der Gewalt

Aktionsfelder von drohenden und gewalttätigen Akteuren sind viele soziale Bereiche: die nahe soziale Umgebung wie Partnerschaft, Nachbarn etc, Arbeitsstellen, Behörden, Berufsgruppen wie Ärzte und andere helfenden Berufe etc.

Seit einigen Jahren nimmt auch die sogenannte "gruppenbezogene Gewalt" zu (siehe auch Erläuterungen zu Hate Crime).

- Gewalt am Arbeitsplatz

 Drohungen und Gewalt gegen Angehörige von Institutionen, Unternehmen und Vereinen gehen häufig von einem "Kunden" oder auch einem aktuellen oder früheren Mitarbeiter aus.Dieses Risiko von "workplace violence" kann in einem Verbund von interner und externer Beratung, Abklärung und Massnahmefindung reduziert werden.

- Querulanz

Wer zum Spielball und zur Zielperson hartnäckiger Querulanten wird, braucht Hilfe und Schutz. Die betroffenen Zielpersonen können mit Hilfe psychologischer Begleitung neue Bewältigungsstrategien aufbauen, um beim immerwährenden Druck nicht zugrunde zu gehen.

- Stalking

Das Anfangs zunächst nur als "lästig" erlebte Stalking kann im Laufe der Zeit in Straftaten gegen Leib und Leben münden. Auch hier braucht es Schutzmassnahmen, welche die Lebensqualität zunächst leider beeinträchtigen können, um so mehr also auch psychologische Bewältigungshilfen.

- Hassverbrechen/Hate Crime

Zunehmend richten in der heutigen im Umbruch befindlichen Gesellschaft grossen gegen Menschen mit anderer politischen Einstellung, Nationalität, Volkszugehörigkeit, Rasse, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung oder Herkunft. Den Akteuren dienen auch andere Merkmale wie z.B. eine Behinderung, die sexuelle Orientierung oder der gesellschaftliche Status  als Argument für kriminelle Handlungen gegen diese "Zielgruppen". Diese vermeintlichen Minderheiten in unserer Gesellschaft haben einen Schutzanspruch, der zivilgesellschaftlich und politisch durchzusetzen ist. (Dies ist die Hauptmotivation von mir zur aktuellen konzeptionellen Mitwirkung an einem Schutzkonzept für religiöse Minderheiten). 

- Tödliche Gefahren und Tötungsdelikte

Das Bedrohungsmanagement beschäftigt sich in sehr schweren Fällen mit der Gefahr von Tötungen. Wenn Menschen töten möchten, hat dies meist eine Vorgeschichte und bestimmte Vorbereitungen auf geistiger, seelischer und Handlungsebene. Hier setzen Erkennungs- und Interventionsmöglichkeiten im Bedrohungsmanagement an. Das fundamentale menschliche Gebot der Selbstbegrenzung: "Du sollst nicht töten" muss quasi von aussen durchgesetzt werden.

Nähere Betrachtungen zu Nähere zu Amokgefahren und Amoktaten, zu Tötungen im öffentlichen Raum und zu Gewaltentstehungsprozessen können im gesonderten Abschnitt "Tödliche Gefahren und Tötungsdelikte" nachgelesen werden.

 

Für das Engagement in solch' schwierigen Feldern gilt das Gleiche wie in der forensischen Psychotherapie: Während es dort heisst: "Tätertherapie ist Opferschutz", kann man auch sagen:

Das präventiv und interventionistisch ausgerichtete Bedrohungsmanagement steht im Dienste der allgemeinen Verpflichtung, Gefahren für Seele, Leib und Leben einzudämmen oder abzuwenden. Es geht um individuellen wie kollektiven Opferschutz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.....